
Luca Zolin – Geschäftsführer von Coltelli Unifeed – ist bereit, einige wertvolle Tipps und Hinweise zu teilen, wie man die perfekte Mischung für den eigenen Betrieb erzielt.
Vor einigen Wochen, an einem ganz gewöhnlichen Tag, passierte ich – wie so oft – einige Ställe und Viehbetriebe in meiner Region und beobachtete mit geschultem Blick, geprägt durch jahrelange Erfahrung, wie Rinder ihre Unifeed-Ration fraßen.
Die Tiere „wählten aus“, was sie fressen wollten: Mit der Zunge suchten sie gezielt nach den Teilen der Mischung, die ihnen – aufgrund von Geschmack oder Geruch – zusagten, und ließen den weniger schmackhaften Anteil liegen.
Meine Erfahrung hat mich gelehrt: Das passiert, wenn die Mischung nicht homogen ist.
Bei genauerem Hinsehen bemerkte ich, dass der Faseranteil der Mischung stark zerbröselt war.
Die Halme hatten nicht mehr ihre typische röhrenartige Struktur mit 2–3 cm Länge – sie waren größtenteils ausgefranst und zerfetzt.
Der Mitarbeiter, der für die Mischung verantwortlich war, bestätigte mir dann, dass ihm kürzlich aufgefallen sei, wie die Mischzeiten länger wurden und dass die Futterreste in der Krippe zugenommen hätten.
Daraufhin konnte ich nicht anders, als ihn auf den Zustand der an der Förderschnecke montierten Klingen hinzuweisen – seine überraschte Reaktion: „Wie bitte? Ich erinnere mich gut daran, wann wir sie zuletzt gewechselt haben – das ist gar nicht lange her!“
Da war es wieder, dachte ich bei mir.
Teure, moderne, leistungsstarke und komplexe Maschinen, die ihre Aufgabe nicht erfüllen – wegen eines scheinbaren Details.
Das kommt häufiger vor, als man denkt.
Rinder sind anspruchsvolle und wählerische „Kunden“. Wenn die vorgelegte Ration nicht passt, hat das Konsequenzen.
Besonders empfindlich ist der Faseranteil der Mischung. Er ist es, der – nach der ersten Kaubewegung – im Pansen das Wiederkäuen auslöst und das Futter zur weiteren Zerkleinerung zurück in den Mund bringt, wo es für die eigentliche Verdauung vorbereitet wird.
Erst dann wird das Futter in Energie – also Milch oder Fleischzuwachs – umgewandelt.
Das Geheimnis liegt im Schnitt und in der Durchmischung.
Diese beiden Schritte werden leider viel zu oft unterschätzt. Die an der Schnecke montierte Klinge wird nicht in ihrer entscheidenden Rolle für die Qualität der Unifeed-Mischung berücksichtigt.
Coltelli Unifeed hat sich dem Thema aus zwei Perspektiven genähert: zum einen in Bezug auf das Material, zum anderen auf die Form der Klinge.
Die Wahl des Materials hat oberste Priorität. Die Effizienz eines Messers muss langfristig gewährleistet sein und zuverlässig seiner Aufgabe nachkommen: das Schneiden der langen Fasern in der Mischkammer.
Eine abgenutzte Schneide verursacht erhebliche Probleme: Die produzierte Mischung ist nicht optimal für die Fütterung der Herde, was sich spürbar in der Leistung niederschlägt.
Die Mischzeiten verlängern sich, was wiederum zu einem Anstieg von:
führt – mit negativen Folgen für die betriebliche Effizienz.
Auch die Form des Messers ist entscheidend: Ob die Schneide gebogen oder flach ist, macht einen Unterschied.
Zahlreiche Tests an verschiedenen Maschinen, mit Futtermitteln unterschiedlicher Härte und von verschiedenen Herstellern, lieferten eindeutige Ergebnisse: Eine flache Schneide ist effizienter, sie trennt die Fasern sauberer und sorgt für eine gleichmäßigere Mischung.
Coltelli Unifeed hat ein Messer entwickelt, mit dem du die perfekte Mischung für deinen Betrieb erzielen kannst.
Die Rede ist vom Modell Coltello Art. 310 Lucagri _ al Tungsteno mit folgenden Merkmalen: 8 mm statt 5, keine Untermesserplatte erforderlich, garantierte Langlebigkeit.
Die Klinge besteht aus hochleistungsfähigem Stahl – besonders im Schneidbereich – und schneidet sauber durch die Fasern, ohne das Futter zu zerbröseln.
Tests zeigen eine deutliche Verkürzung der Zeit, die für eine optimale Mischung benötigt wird.
Ein weiterer Pluspunkt: Das Modell Coltello Art. 310 Lucagri ist mit fast allen Mischwagentypen kompatibel.
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